Prof. Dr. Joachim Volz – "50 Deutsche, die uns Hoffnung machen"
Chefarzt Joachim Volz zählt laut Stern zu den 50 Deutschen, "die uns Hoffnung machen".
In dem Artikel heißt es:
"Eigentlich könnte Dr. Joachim Volz in Rente gehen. Er ist 67 Jahre alt und hat sein halbes Leben als Gynäkologe gearbeitet, zurzeit als Chefarzt im Klinikum Lippstadt. Doch aufhören will er nicht. Denn seit einer Fusion mit dem benachbarten katholischen Krankenhaus darf Volz keine Schwangerschaftsabbrüche mehr durchführen. Auch dann nicht, wenn der Fötus schwer krank ist und keine Überlebenschancen hat. Dr. Volz sagt dazu: "Das ist Quälerei der Schwangeren." Deswegen hat er seinen Arbeitgeber verklagt."
Volz wird vom ifw in seinem Rechtsstreit (zur ausführlichen Darstellung des Falls: hier) unterstützt und von ifw-Beirat Till Müller-Heidelberg anwaltlich vertreten. Die Berufungsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht Hamm findet am 05.02.2026 statt.
Jüngst hat der renommierte Gynäkologe in einem aktuellen Beitrag in der ärztlichen Fachzeitschrift "Die Gynäkologie" (open access) gemeinsam mit den ifw-Beiräten Till Müller-Heidelberg und Hartmut Kreß sowie den ifw-Direktoriumsmitgliedern Jörg Scheinfeld, Michael Schmidt-Salomon und Jessica Hamed erläutert, warum der selbstbestimmte Schwangerschaftsabbruch nicht im Strafgesetzbuch geregelt werden sollte.